
![]()
„Verein“ mit fast 300 Millionen Mitgliedern
Wie man im Internet so viel Geld verdienen kann, dass man kaum mehr imstande ist, es auszugeben, beweist Pierre Omidyar, Gründer des Online-Auktionshauses "eBay". 16.000 Mitarbeiter betreuen weltweit rund 276 Millionen angemeldete Mitglieder, die online Waren kaufen oder verkaufen.
Nach dem der britische Informatiker Tim Berners-Lee vor gut 20 Jahren das World Wide Web erfand, Bill Gates dann zum Software-Giganten aufstieg und Jeff Bezos das erste Online-Kaufhaus gründete, setzte Pierre Omidyar, damals gerade mal 28 Jahre alt, mit seinem Auktionshaus im Internet 1995 einen weiteren Meilenstein des Computerzeitalters. Im Jahr 2008 betrug das gesamte Handelsvolumen fast 60 Milliarden US-Dollar. Laut eBay selbst hat der größte „Verein“ der Welt etwa 276 Millionen Mitglieder. Das Unternehmen ist in 38 Ländern mit einem spezifischen Auftritt präsent.
Der teuerste Artikel, der bisher weltweit über eBay an den Mann gebracht wurde, war ein Firmenjet für "läppische" 4,9 Millionen US-Dollar.
Alle zwei Sekunden ein Kleidungsstück
"eBay Deutschland" existiert seit dem Jahr 2000, hat rund 15 Millionen aktive Mitglieder und dominiert als Marktführer im Elektrohandel. Rund 159.000 gewerbliche Händler bieten über eBay ihre Waren an. Mit Riesenerfolg. Denn alle zwei Sekunden wird auf dem eBay-Marktplatz ein Kleidungsstück verkauft, alle zwei Sekunden ein Fahrzeugteil, alle 14 Sekunden ein Handy, jede Minute ein Auto, alle zwei Minuten ein Notebook und alle zehn Minuten eine Schrankwand und eine Gitarre. Mehr als 30 Millionen Artikel sollen ständig im Angebot sein. Private und gewerbliche Anbieter halten sich die Waage.